Coaching

Selbstverteidigung für Frauen

Kurs 1 / Anfängerkurs
jeweils 2. Samstag im Monat

von 11.00 – 15.00 Uhr
Teilnehmerbeitrag: 69,- €
Bei  gemeinsamer Buchung von Kurs 1 + 2  Kursgebühr 129,- €
Kurs 2 / Verfestigung, Übung

jeweils 4. Samstag im Monat
von 11.00 – 15.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 69,- € bzw.

Bei  gemeinsamer Buchung von Kurs 1 + 2  Kursgebühr 129,- €


Teilnehmerzahl:

10 jedoch max. 14
Kurstermine:
Kurs 1:
10.09., 08.10., 12.11.16
Kurs 2:
24.09., 22.10., 26.11.16

 

Ziele unseres Selbstverteidigungskurses
für Mädchen und Frauen

  • Erkennen und Einschätzen potentieller Gefahren und Risiken im Alltag
  • gewaltlose Bewältigung bedrohlicher Situationen durch verbale/
    non‐verbale Deeskalationstechniken
  • Erhöhen der persönlichen Sicherheit durch einfache und realistische
    Selbstverteidigungstechniken
  • Automatisierung durch realitätsnahe nachgestellte Szenarien

Schulungsinhalte

  • Einfach erlernbare Selbstverteidigungstechniken um körperliche
    Angriffe abzuwehren
  • Selbstverteidigungstechniken in realitätsnahen Szenarien,
    B. Tiefgarage, Bushaltestelle, Heimweg etc.
  • Erfahrungsaustausch und Umgang mit persönlichen Ängsten,
    Angstkontrolle
  • Vermeiden und Erkennen von Gefahrensituationen im Vorfeld
  • Die richtige Körpersprache: Deeskalierende Haltung
  • Die verbale Verteidigung: Erlernung verbaler Signale
  • Einführung in das Notwehrrecht
  • Vorstellung von Hilfsmitteln wie Pfefferspray, Notwehrstick usw.

 

Für die Teilnahme an unserem Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen benötigen Sie keine speziellen physischen Voraussetzungen. Persönliche Ängste und Erfahrungen behandeln wir vertraulich und berücksichtigen diese selbstverständlich während des Kurses.

 

 

“Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Frauen körperlich und geistig auf alltägliche Gefahrensituationen vorzubereiten und somit die persönliche Sicherheit zu erhöhen. Die Kursinhalte sind gezielt an die physischen Eigenschaften von Frauen angepasst und werden in realistisch nachgestellten Szenarien vermittelt.“

Marcus Kenfenheuer, Kursleiter, 5. Lehrergrad/Meister im WING TSUN

25.05.2016

Frei von der Leber weg möchte ich gerne meinen Erfahrunhsbericht über eine Einzelcoaching /freie Aufstellung bei Tina Röttgen/Freiraumhoch2 (hier bei FB)berichten.
Nachdem Tina bei FB über eine Sitzung berichtet hat bin ich total Neugierig geworden und dachte; Halt ich hab doch da auch ein Thema was mich behindert und blockiert, wäre das nicht auch mal was für mich? Hm , überlegt abgewägt und Tina angeschrieben.
Ja klar, können wir gerne machen…
Gesagt, getan heute war es soweit.
Ich bin total unvoreingenommen hin gefahren, habe mich Null mit der Materie beschäftigt und wusste überhaupt nicht was mich erwartet.
Und es war der Hammer!!
Angefangen mit dem sehr schönen und einladendem Raum wurde ich super nett empfangen und habe mich sofort wohl gefühlt.

Dann hat Tina mit der Aufstellung begonnen und ich war sprachlos was “ da alles ans Licht kam“.
Hört sich dramatischer an als es ist, letztendlich wurde ich in meiner Sicht bestätigt, nur kann ich jetzt wunderbar damit leben, da alles mal aufgebröselt wurde.
Ich bin mit einem breiten Grinsen nach Hause gefahren und es geht mir gut wie lange nicht mehr.
Natürlich kann Tina nicht zaubern oder heilen und erklären kann ich die Aufstellung und wie die Energie da fliesst immer noch nicht.
Aber muss ich ja auch nicht, es hat mir einfach nur sehr gut getan.
Ich fand es auch sehr toll das es nicht so dramatisch dröge und ernst war, wir haben zwischendurch auch herzlich gelacht.
ALLES IST ERLAUBT!
Ich möchte das eigentlich auch nur schreiben um mal einen Hinweis zu geben das es sowas gibt.
Und Leute glaubt mir, wenn es Dinge gibt die Euch ne längere Zeit begleiten und nicht gut tun, probiert es.
Verlieren kann man nichts und im besten Falle funktioniert es wie bei mir!
DANKE Tina Röttgen!!!!!!!!

 

 

27.05.2016

Nachtrag meines Erlebniss Berichtes über ein Einzelcoaching/Aufstellung bei Tina Röttgen:
Ich denke es ist nicht verkehrt auch mal zu berichten wie das empfinden NACH so einer Aufstellung ist.
Mir fällt da als passender Vergleich ein; ich hatte oft totale Blockaden an der BWS so das ich mich kaum bewegen konnte.
Nur einer konnte mir da helfen,mein Weltbester Physiotherapeut der die Blockaden meist lösen konnte.
Danach war ich so unglaublich erleichtert und hab mich gut gefühlt.
So geht es mir auch jetzt.
Ich fühle mich erleichtert, entspannt und frei wie seit ewigen Zeiten nicht mehr.
Keine Ahnung ob das anhält oder wie auch immer es weiter geht,JETZT ist es gut! Richtig gut!
wie ich es in meinem ersten Bericht schon erwähnte, ich kann nicht erklären wie genau das funktioniert, aber es funktioniert.
Nochmal 10000 Dank liebe Tina 😍

 

 

 

08.06.2016

Ich möchte versuchen über lange Sicht immer mal wieder zu schreiben wie sich mein Befinden weiterhin ändert. In welche Richtung auch immer.
Am 25.5 war ich bei einer Einzelaufstellung bei Tina Röttgen im Freiraumhoch2 in Refrath.
Wie ihr meinem Bericht an diesem Tage entnehmen konntet war es der absolute Hammer! ! Mir ging es gut wie seit ewigen Zeiten nicht mehr.
Im Hinterkopf bleibt aber die Frage; wie geht es weiter? Bleibt das jetzt so? Kommt das “ Böse“ wieder?
Es bleibt! Also das Gute!
Klar die Euphorie verschwindet nach ein paar Tagen. Und der Alltag mit seinen Fallen kommt auch wieder.
ABER, die Grundeinstellung, das erlernte bzw entdeckte von der Aufstellung bleibt.
Ich merke immer wieder in Situationen die früher schwarze Wolken brachten halte ich inne und denke, STOP, wie war das noch? Was hab ich gelernt ,gesehen,entdeckt?
Und dann kann ich wunderbar loslassen und entspannen.
Fazit nach ein paar Wochen, immer noch weiss ich, es war die allerbeste Entscheidung das Coaching zu machen.
Hinschauen mit der richtigen Leitung und Führung ist so befreiend!
Und auch heute wieder mein Schlusssatz: Danke liebe Tina Röttgen UND an Euch; ausprobieren und Ballast weg werfen.
Es kann alles so entspannt und einfach sein
LEBEN LERNEN! LOSLASSEN ,ÄNGSTE VERLIEREN, SELBSTWERTGEFÜHL STÄRKEN,alles ist möglich. Nur den ersten Schritt dahin …den muss man selbst in die Hand nehmen

 

Die Wildsau – Einzelcoaching mit Tina Röttgen

Einzelcoaching im März 2016


Mit freundlicher Genehmigung meiner Klientin Anita, 42 Jahre

 

Anita kommt mit einer Krankheit zu mir.
Sie hat eine offene Wunde, die einfach nicht heilen will.
Wir arbeiten zu zweit im Einzelcoaching, ohne Gruppe.

 

Nachdem sie ihr Thema geschildert hat, schlage ich ihr vor, eine Playmobilfigur für sich, sowie eine für die Ursache ihrer Krankheit zu wählen.

Sie stellt ihre eigene Figur (Mädchen) händchenhaltend neben die Ursache der Krankheit (Pirat) und ist dieser zugewandt.
Leider fallen die Figuren auf dem Aufstellungsbrett immer wieder um, was Anita aggressiv stimmt. Ich frage sie, ob sie das irgendwoher kennt.

 

Ja, es erinnere sie stark an die Ungeduld darüber, dass die Wunde einfach nicht nach ihren Vorstellungen heilen will.
Und so schaut ihre Figur auch den Piraten, die Ursache, an: sie ist genervt, und denkt über die Krankheitsursache: „Jetzt mach mal endlich! Was soll das denn!? Man, das dauert vielleicht wieder!“
Ich frage sie, was der Pirat als Ursache dazu sagt. Dieser fällt prompt wieder um, weil ich versehentlich an den Tisch gestoßen bin. Anita sagt, das wäre wieder typisch: wenn sie durch äußere Einflüsse in ihrem Handeln gestört oder unterbrochen wird, könnte sie aus der Haut fahren.
Die offene Wunde hält sie z.B. davon ab, sich so zu kleiden, wie sie möchte oder ihrem Hobby (Klettern, Schwimmen) nachgehen zu können. Dazu kommt viel Zeit für die Wundversorgung.

 

Der Pirat schaut unbeirrt nach vorne, als ob er etwas fixiert. Mein Vorschlag: wir stellen eine weitere Figur für das auf, worauf der Pirat schaut (worum es hier eigentlich geht). Anita wählt dafür ein Playmobil-Wildschwein.
Sie stellt ihre eigene Figur spontan etwas zur Seite und schiebt das Wildschwein auf den Piraten zu, so dass dieser wieder umfällt. In diesem Moment meldet sich ihre Wunde, sie schmerzt.
Ich frage sie, ob sie sich vorstellen könnte, dass etwas in der Aufstellung den Schmerz ausgelöst haben könnte, und sie sagt, das „Umgestoßen werden“ macht etwas mit ihr. Anita überlegt länger. Es fällt ihr schwer, den roten Faden nicht zu verlieren.
Trotz Schmerz muss Anita dann irgendwann ein bisschen schmunzeln, da sie der Körperbau und die Erscheinung des Wildschweins spontan an ihren Vater erinnern.
Sie wird wieder ernst und erzählt, wie rücksichtslos er sein konnte; er hätte oft „sein Ding“ durchgezogen, ohne auf die Bedürfnisse anderer auch nur im Ansatz einzugehen. Eine echte „Wildsau“ eben. Sie stellt das Wildschwein zu ihrer eigenen Figur (der Pirat als Ursache ist nun überflüssig, da er als Hinweiser gezeigt hat, worum es geht = Vaterthema).
Sie schildert einige Szenen ihrer Kindheit, z.B. dass sie, sobald sie etwas tat, in dem sie richtig aufging und Freude hatte, die Uhr danach stellen konnte, dass ihr Vater sie kritisierte und ihr Vorschriften machte.
Sie liebte es zum Beispiel, sich als Teenager zu stylen und Klamottentrends auszuprobieren. Ihr Vater fand das zu affig, zu sexy und sprach jede Menge Verbote aus. „Irgendwie wusste ich, dass ich mich durch das permanente Gängeln selbst zurückgestellt und unterdrückt habe. Anscheinend wiederhole ich das alles durch meine Krankheit.“
Der lange unterdrückte Schmerz bohrt solange, bis er endlich erlöst (=wahrgenommen) wird.

 

Wir klären nun die belastetsten Themen, die sich im Zusammenhang mit der Aufstellung und der Krankheit gezeigt haben, also diejenigen, wo am meisten gefühlsmäßige Power vorhanden ist.

 

1. Die Ungeduld des Vaters

 

= du musst so funktionieren, wie ich das will! (die sich für Anita in ihrer Ungeduld bezüglich der Heilung wiederspiegelt). Wir geben dieses Ungeduldsthema energetisch dorthin, wo es hingehört.
Der Wildschwein-Vater erhält das, was er benötigt, damit Anita aus seiner energetischen Schusslinie gelangt. Man könnte an dieser Stelle noch schauen, wo die Ursache für sein Thema liegt, die Freude der anderen nicht ertragen zu können, aber Anita hat keinen Impuls dies zu tun.
Da sie die Ungeduld in Bezug auf ihre Heilung immer noch stark spürt, bearbeiten wir das Thema mit Wingwave; Anita kommt in ein Wut-Thema. Wir arbeiten, bis sie sagt, jetzt ist es ok.

 

2. Wir testen, welche negativen Glaubenssätze beeinträchtigend wirken

 

Der erste negative Glaubenssatz  lautet:

a) „Ich muss perfekt sein“. Es taucht ein Schmerz darüber auf, dass sie als Kind irgendwann aufgehört hat, ihrem eigenen Tempo zu folgen. Es war wichtiger, sich dem cholerischen Vater unterzuordnen, um Stress zu vermeiden/geliebt zu werden. Wir arbeiten mit ihrem inneren Kind und schauen, was es braucht, um diese Verletzung zu heilen (dies ist lediglich eine Kurzfassung 🙂 Das gesamte Coaching hat insgesamt 2 Stunden gedauert).
Anschließend transformieren wir den negativen Glaubenssatz und holen die Anteile, die sie dadurch als Kind verdrängt hat, zu ihr zurück. Es macht sich eine Art „Geerdet -Sein“ und Vorfreude in ihr breit, auf das, was sich jetzt zeigen darf. Sie spürt den positiven Glaubenssatz „Ich bin in Ordnung, so wie ich bin“, und wir verfestigen ihn.

 

Dadurch hat sich der zweite negative Glaubenssatz
b) „Ich darf keine Freude bei meinem Tun haben“ (z.B. Kleidung, Schwimmen)
schon fast erledigt. Wir arbeiten mit Wingwave und verfestigen dennoch den positiven Glaubenssatz „Ich darf mit Freude tun, was ICH will“, bis Anita sagt, jetzt fühlt sich der Satz sehr stimmig an.

 

 

Anita fühlt sich gut und gelöst. Sie hat richtig viel geschafft. Interessant ist es dennoch, in einer letzten Handlung etwas auszuprobieren: Wir legen die Playmobils beiseite und Anita schlüpft in einer Abschlussaufstellung in ihre eigene Rolle. Ich als Tina stelle mich stellvertretend für das Ziel „Heilung“ zur Verfügung. Wir schauen, ob es noch etwas gibt, was der Heilung im Wege steht und welche Ressourcen Anita zur Gesundung nutzen kann. Wir nutzen unsere Impulse, bis Anita sagt: Das fühlt sich gut an!

 

In vielen Aufstellungen habe ich erlebt, dass Krankheiten einen seelischen Hintergrund haben. Selbst wenn wir durch äußere Einflüsse krank werden, haben wir uns diese oft selbst erschaffen, um ein Thema, einen unverarbeiteten Schmerz, endlich anzuschauen, wahrzunehmen und zu heilen.
Beim näheren Betrachten von (Krankheits-)Ursachen geht es selten darum, wer „Schuld“ trägt, sondern darum, die zu Grunde liegenden Gefühle und Schwingungen wahrzunehmen, zu verarbeiten, zuzuordnen, bzw. aufzulösen.

 

Da ich keine Heilversprechen tätigen darf, kann ich nur sagen, dass es Anita gut geht. Sie fühlt sich wohl 🙂
Ich weiß, wie schwer der erste Schritt sein kann, Dinge anzuschauen, die schon so lange lebensbehindernd wirken.
Fang einfach jetzt an, dich von dem Schlamassel zu befreien, der nicht zu dir gehört.
Und wenn er doch zu dir gehört und dich beeinträchtigt, dann nimm ihn wahr und lass ihn frei!

 

Danach ist oft nichts mehr wie vorher. Aber wie heißt es so schön:
Auf dem Sterbebett will ich mal sagen: „Das war mal geiler Scheiß!“
Und nicht so etwas wie: „Gut, dass ich es allen immer recht gemacht habe.“
Tina Röttgen
Moderatorin für freie systemische Aufstellungen nach Olaf Jacobsen, Wingwave Coach
Familienaufstellungen, Mutcoaching, Zielarbeit, Effektive Einzelarbeit und Gruppentermine.

Termine Familienstellen, offene Gruppe jeweils um 18.45h

Termine für Freie Systemische Aufstellungen:

07. und 31. März 2016
14. und 28. April 2016
12. und 26. Mai 2016
02. und 09. Juni 2016

Beginn jeweils um 18.45 h
Teilnehmerbeitrag: 20,-€

Anmeldung:

Tina Röttgen, Wingwave Coach,
Moderatorin für Freie Systemische Aufstellungen
Mobil: 0173-73 28 711, info@freiraumhochzwei.de

Immanuel-Kant-Straße 1, 51427 Bergisch Gladbach
20 Auto-Min. von Köln-Zentrum, KVB: Linie 1

 

Systemische Aufstellung – was ist das?

Bei einer Aufstellung lassen Sie Ihre Seele zu Wort kommen.

Was kann man aufstellen?
ALLES! Es gibt nichts, was Sie nicht aufstellen können. Krankheiten, Probleme im Job, Partnerschaftsthemen, Erziehungsprobleme, … Eine Aufstellung hilft Ihnen, ein Problem von außen zu betrachten und neue Lösungen zu finden. Und es muss nicht die Gruppe sein, in der Sie Ihr Thema ausbreiten – Oft kann ein Einzelcoaching noch effektiver sein.

Familienaufstellung – Zusammenhänge
Jede Familie hat ihre ganz eigenen Strukturen und Beziehungen. Unbewusst übernehmen wir Verstrickungen und Probleme, die mit unserer Herkunftsfamilie verknüpft sind. Sowohl Familiengeheimnisse als auch Themen, mit denen wir als Familienmitglied „betriebsblind“ durchs Leben laufen, stellen in unserem Leben oft eine größere Beeinträchtigung dar, als wir denken.
Eine Aufstellung kann diese Probleme und Verhaltensmuster sichtbar machen und Klarheit ins Leben bringen.

 

Problembeispiele
Vielleicht geraten Sie immer wieder an die gleichen Menschen, von denen Sie sich das Leben schwer machen lassen. Auch Situationen, in denen wir unverständlicherweise emotional blockiert oder überfordert sind, können ihre Ursache in einem Familienthema haben.
Oder Sie haben beschlossen, nie so zu werden, wie Ihre Mutter/Ihr Vater und ärgern sich, dass sie ähnlich handeln, auch wenn es Ihnen zuwider ist.
Oft kann auch auffälliges Verhalten der eigenen Kinder ein Thema sein, dass Generationen zurück liegt.

 

Ursachenbeispiele
Die Tatsache, dass die (Ur)Großmutter im Krieg vertrieben wurde, kann eine größere Rolle in Ihrem Leben spielen, als vermutet. Oder: Die eigene Mutter hatte eine Fehlgeburt oder eine Abtreibung. Es wurde nicht darüber gesprochen und die eigene, oft empfundene Traurigkeit findet eine Erklärung.

Eine Mutter stellt ihren Sohn und sich auf. Der Sohn ist mit 4 Jahren verhaltens-auffällig, die Diagnose ADHS steht im Raume. Der Stellvertreter des kleinen Jungen macht während der Aufstellung Krach. Erst als seine Großmutter mütterlicherseits zur Aufstellung hinzukommt, wird er etwas ruhiger. Als seine Mutter mit ihr ein Gespräch beginnt und ein tiefer liegendes Erlebnis klärt, hört er ganz auf.

 

Erklärung und Wirkung
Wir wählen Stellvertreter für die Familienmitglieder bzw. Problembeteiligten aus. Diese spiegeln in ihrer Rolle Bindungen und Verstrickungen. Sie können Gefühle und Gedanken äußern, die mit dem Familiensystem der aufstellenden Person übereinstimmen. Dieses Phänomen nennt man „repräsentierende Wahrnehmung“.
Durch die eigene Handlung kann das gezeigte Bild verändert werden. So kann eine Versöhnung mit sich selbst und/oder der Familie stattfinden.

 

Eine Familienaufstellung hat aus persönlicher Erfahrung immer einen Effekt.
Oft reicht schon ein Betrachten des Systems von außen, damit sich etwas verändert.
Beim Freien Aufstellen zeigt sich das, was der Aufstellende bereit ist, zu sehen. Niemand wird gezwungen, sich etwas anzusehen, zu dem er nicht bereit ist.

Effektives Einzelcoaching

Effektives Einzelcoaching

 

Lassen Sie Ihre Seele zu Wort kommen.

 

Die Einzelaufstellung stellt eine höchst effiziente
und intimere Alternative zur Aufstellung mit Gruppe dar.
Ebenso hilfreich zur Vertiefung vorangegangener Aufstellungen,
um das Aufstellen kennenzulernen oder selbst zu erlernen.

 

Auf Wunsch in Kombination oder einem mit einem Wingwave-Coaching.

Ein Wingwave Coaching können Sie selbstverständlich auch separat buchen.

 

Tina Röttgen, Wingwave Coach,
Moderatorin für Freie Systemische Aufstellungen
Immanuel-Kant-Straße 1, 51427 Bergisch Gladbach
info@freiraumhochzwei.de, Mobil: 0173-73 28 711

Wandern und Wundern

Wandern & Wundern
Möchtest du etwas verändern in deinem Leben? Ein immer wieder kehrendes Problem endlich lösen? Mehr Leichtigkeit und Freude in deinem Leben spüren? Alte Fesseln durchtrennen? Dann wander’ mit!

 

An der frischen Luft und in der Natur lösen wir Probleme/Blockaden mit individuellen Tools und Techniken.
Voraussetzung: Du kannst eine Strecke von 10 – 15 km mit mehreren Stopps bewältigen und hast den Willen, etwas in deinem Leben zu verändern. Du kannst auch als “Mitläufer” ohne Anliegen dabei sein.

 

 

Outdoor-Coaching mit Tina Röttgen
Wanderung von ca. 10 – 15 km mit Einkehrmöglichkeit
Datum: Samstag, 16.04.2016 um 10.00 h
Ort: Bergisches Land

Erforderlich: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Verpflegung
Anmeldung: bis 30.03.16 unter info@freiraumhochzwei.de
telefonisch: 0173-7328711

Die Durchbruch-Übung

Die Durchbruch-Übung

Du wünschst dir schon lange eine Veränderung, z.B. einen neuen Job,
eine schöne Figur, endlich umzuziehen, deinen Plan zu verwirklichen, deiner Berufung zu folgen?
Du denkst, du kannst dein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, weil
es zu viele “ich kann nicht“, “es geht nicht“, “ich darf nicht“-Sätze
gibt, die dich daran hindern?
Du willst dich endlich von alten Glaubenssätzen oder/und Blockaden verabschieden?

Lass dich überraschen. Dieser Workshop kann alles verändern.

Samstag, 5. September 2015
9.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Teilnehmerbeitrag: € 75,- (inkl. MwSt.)
Freiraum²
Immanuel-Kant-Straße 1
51427 Bergisch Gladbach
Anmeldung: Tina Röttgen
info@freiraumhochzwei.de
Tel. 0173 – 73 28 711

Ent-Wicklungs-Geschichten
Aufgestellt mit Tina Röttgen

 

Heute: Erfolg, ein Kind und ein Bier-Bauch
Einzelcoaching im Frühjahr 2015
mit freundlicher Genehmigung des Klienten

 

Probleme im Job
Mein Klient (nennen wir ihn Christian) möchte seinen Erfolg im Job aufstellen.
Er ist im weitesten Sinne Teamleiter und es fällt ihm schwer, sein Team zu führen. Er fühlt sich schnell überfordert.
Wir stellen also eine Person für Christian und eine für seinen Erfolg auf.

Der „Erfolgs-Stellvertreter“ hat einen großen Abstand zu Christian, das heißt, Erfolg und Christian? Geht gar nicht! Warum? Wir forschen in seiner Aufstellung weiter. Das einzige was sie verbindet, ist ihre sehr ähnliche Figur. Beide haben einen Bauch. Weder groß noch klein, aber sichtbar. Christians Stellvertreter bemerkt das auch. Er beklagt sich über seinen “dicken“ Bauch und fühlt sich unwohl damit. Er versucht seinen Bauch einzuziehen, zieht sein Hemd darüber, dreht sich weg. Er möchte einfach nicht, dass jemand seinen Bauch zu Gesicht bekommt.
Der echte Christian, der seine Aufstellung beobachtet, kennt das. Er hat einen Bauch und fühlt sich nicht wohl damit.
Hat der fehlende Erfolg etwas mit geringem Selbstwertgefühl zu tun? Wir lassen die Stellvertreter weiter spüren und sprechen.

Christians Stellvertreter merkt, dass er den Bauch nicht verstecken kann. Er ist jetzt sehr traurig darüber, dass er einen Bauch hat und ihn verstecken will. Die Traurigkeit blockiert ihn.
Was also tun? Wir wählen einen Stellvertreter und stellen ihn als Ursache für die Traurigkeit auf. Sobald die Ursache für die Traurigkeit steht, zieht sie sehr viel Aufmerksamkeit ab.
Sie fängt z. B. an zu singen und will gesehen werden. Christians Stellvertreter sagt, er könne sich gar nicht mehr konzentrieren, seit dem die Ursache in der Aufstellung sei.
Der reale Christian, der die Aufstellung wie gesagt nur beobachtet, erzählt, dass er Konzentrationsschwierigkeiten gut kennt; es fällt ihm häufig schwer, sich zu konzentrieren und seine Aufmerksamkeit anderen zu schenken. Oft ist er abgelenkt und kann gar nicht genau sagen, wodurch.

 

Zu wem „gehört“ die Ursache?
Wir schauen uns weiter die Aufstellung an. Der Stellvertreter für die Ursache sagt, er hat von sich aus keine Verbindung zu Christian, er würde lieber jemand anderes an seiner Seite haben. Sprich: die Ursache für die Traurigkeit gehört wahrscheinlich zu einem anderen Familienmitglied oder einer anderen Person. Wir überprüfen mit der „trial and errror“-Methode, zu wem die Ursache gehören könnte: ein Familienmitglied nach dem anderen wird in die Aufstellung gestellt.
Als wir eine Person für die Oma väterlicherseits hineinstellen, heftet sich die Person für die „Ursache“ sofort an ihre Fersen. Vorläufige Schlussfolgerung: Christians Traurigkeit hat also ihren Ursprung bei seiner Oma.
Nun steht seine “Oma“ neben der Ursache für die Traurigkeit (die immer noch singt und Aufmerksamkeit benötigt). “Oma“ dreht sich um, steht mit dem Rücken zur Aufstellung und will ebenfalls ihren Bauch verstecken. Ein roter Faden. Wir kommentieren ihre Gesten und vermuten, dass es um eine Schwangerschaft ging. Als „Oma“ hört, Schwangerschaft, Kind etc., dreht sie sich erschrocken um und sagt: „Das darf keiner wissen!“ Ein Kind, das nicht gesehen werden durfte.

 

Ein ungesehenes Kind – zwei Generationen später
Wir stellen eine weitere Person für das ungesehene Kind mit dazu. Christian findet das so spannend, dass er nun selbst in seine Aufstellung möchte.
Es gibt immer die Möglichkeit, von Anfang an in der eigenen Aufstellung teilzunehmen oder jederzeit einzusteigen.
Wir entlassen Christians Stellvertreter und er nimmt seinen Platz in der Aufstellung selbst ein. Sofort wird sichtbar: das Kind und Christian haben eine enge energetische Verbindung, obwohl sie sich real nicht kennen. Christian spürt eine große Traurigkeit darüber, dass dieses Kind nicht gesehen werden durfte. Er hat den dringenden Wunsch, das Kind in die Familie zu integrieren und an seinen eigentlichen Platz zu bringen. Er führt das Kind an der Hand zu seiner Oma. Er weint darüber und stellt fest, dass es ihn enorm erleichtert, das Kind zurückzuführen.

Und jetzt fällt es ihm wie Schuppen von den Augen: er hat das tiefe, immer wieder kehrende Bedürfnis, vor allem in Gruppen, dass alle dazu gehören sollen. Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen. Über dieses Bedürfnis vergisst er oft sich selbst. Als Teamleiter ist das nicht gerade von Vorteil. Er trägt einerseits Verantwortung für sein Team, überfordert sich andererseits selbst, wenn er ständig damit beschäftigt ist, alle integrieren zu wollen. Niemand „darf“ sich unwohl oder ausgeschlossen fühlen.

Interessanterweise kommt der „Erfolgsvertreter“ nun in die Puschen: er geht einen kleinen Schritt auf Christian zu, d. h. Christian ist seinem Erfolg schon näher gekommen, indem er dieses Problem erkannt hat.
Er spürt, dass etwas in ihm „ganz“ wird, indem er das Kind zu seiner Oma begleitet. Das Kind spürt, dass es zur Oma gehört.
Seine Oma will das Kind zunächst nicht ansehen. Die anderen Stellvertreter beruhigen die Oma und sagen ihr, dass es in Ordnung sei, sie dürfe ihr Kind bzw. die Schwangerschaft und ihren Bauch allen zeigen. Niemand verurteile sie dafür.
Auch Christian kann ohne Vorwurf zu ihr sprechen. Das Kind gehört einfach an seinen Platz bei seiner Mutter, Christians Oma. Und es war wichtig, dieses Kind zu zeigen und zu sehen. Der Ursachen-Stellvertreter sagt, er fühle sich jetzt irgendwie überflüssig. Das geschieht oft, wenn ein Thema angeschaut wurde. Die Ursache der Traurigkeit konnte zugeordnet werden, Oma durfte das Kind zeigen. Damit hat sich die Traurigkeit über das “erledigt“.
Warum auch immer die Oma das Kind verstecken wollte, spielte in dieser Aufstellung keine große Rolle. Christian hat eine Ahnung, warum es so gewesen sein könnte. Die Umstände haben es damals einfach nicht zugelassen.

 

Eigenverantwortung ganz groß
Ich frage Christian, wie er sich in Bezug auf seinen Erfolg fühlt. Er schaut den Erfolgsvertreter an. Sie stehen sich gegenüber und grinsen sich an. Und fachsimpeln über Diäten und Biersorten. Eigentlich finden sie sich gar nicht so schlimm. „Lieber einen Bauch als kein Bier im Kühlschrank.“
Und in Bezug auf sein Team? Christian kann sich das gerade nicht vorstellen. Vielleicht weil etwas Altes geht und etwas Neues kommt.
Wir stellen das Team in Form von zwei Stellvertretern als vorletzte Amtshandlung dazu. Erfolg, Team und Christian beäugen sich abschätzend. Die zwei aus dem Team zanken ein wenig und diskutieren. „Wer ist hier eigentlich verantwortlich?“
Diese Aussage nutzen wir als Impuls zur letzten Amtshandlung: in Form von Kissen legen wir für jeden Stellvertreter die Eigenverantwortung hinzu. Es kehrt Frieden ein. Christian genießt das Abschlussbild in seiner Aufstellung.

 

Folgen
Später teilt er mir mit, dass bei ihm viel in Bewegung geraten ist. Die letzte Teamsitzung war für ihn aufschlussreich. Sein Integrationsbedürfnis tauchte immer mal wieder auf. Nun konnte er jedoch verstehen, warum. Indem er sich innerlich sagte: „Das ist jetzt vorbei. Ich lasse es bei meiner Oma“, konnte er sich entspannen und seine Aufmerksamkeit der Sitzung widmen.

 

Effektive Einzelaufstellung und Gruppentermine nach telefonischer Terminvereinbarung

Freie Systemische Aufstellungen mit Tina Röttgen, Moderatorin für Systemische Familienaufstellungen und Wingwave Coach

 

Bergisch Gladbach/Refrath

Immanuel-Kant-Straße 1